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Braunkohle-Nein e.V.

Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit ?
-
die Wahrheit über Ludger Klus

Im Ludwigsluster Tageblatt der Schweriner Volkszeitung vom 5. September 2006 konnte man folgenden bemerkenswerten Leserbrief des Herrn Ludger Klus aus Leussow lesen, in dem Bezug genommen wird auf die Entscheidung des Vereins, dem "Bündnis für Demokratie" beizutreten.

Dieser Leserbrief kann nicht unkommentiert bleiben. Es ist ein weiterer Versuch, unseren Verein in der Öffentlichkeit zu diffamieren und in ein schlechtes Licht zu rücken.

Zum Verfasser des Leserbriefs:

Ludger Klus aus Leussow ist ein 56 jähriger Betriebswirt und Baubiologe, der sich im Wahlkreis 18 (Ludwigslust II) als Direktkandidat der Partei "Bündnis90/Die Grünen" um ein Landtagsmandat bewirbt. In einer Selbstdarstellung tritt Herr Klus für "konservative Werte" wie Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit ein (Interview im Hagenower Kreisblatt der SVZ vom 2./3.09.2006, S. 22, "Mit langem Atem in die Politik").

Tatsächlich nimmt es Herr Klus mit den von ihm propagierten Werten wie Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit alles andere als ernst, zumindest beherzigt er diese Werte nicht, soweit es um unseren Verein geht. Dies belegen folgende Tatsachen:


● In einem ►Schreiben vom 23. Juni 2005 wandte sich Herr Klus unter seinem geschäftlichen Briefkopf (!)  an Herrn Ulrich Adam (MdB). Herr Klus behauptete in diesem Schreiben wahrheitswidrig, "Mitglied der hiesigen Bürgerinitiative "Braunkohle-Nein" zu sein, unterzeichnete das Schreiben mit: Für die BI:Braunkohle-Nein!"

Hierzu ist festzustellen: Herr Klus war entgegen seiner eigenen wahrheitswidrigen Darstellung nie Mitglied unserer Bürgerinitiative, wie er auch selbst später einräumte.

Hierzu der Auszug einer Gegendarstellung des Herrn Klus vom 21.07.2006, veröffentlicht im ► Gästebuch der Stadt Lübtheen:

5. Wahrheitswidrig behauptet der Vorstand ‚Bürgerbewegung Braunkohle – Nein e.V.’ in seiner Stellungnahme, aus der die SVZ vom 7.7.2006 zitiert, ich habe in der Sendung PANORAMA der ARD vom 7.7.2006 behauptet, Mitglied der Bürgerinitiative Braunkohle – Nein gewesen zu sein. Richtig ist, dass PANORAMA meinen Kurzbeitrag wie folgt gesendet hat:..... Ich habe gefordert, dass Pastörs und seine Leute auszuschließen sind. Das ist nicht passiert, vor Ort konnte das nicht geschehen, und ich habe dann gesagt, okay, das ist für mich keine Basis und habe die Runde verlassen.“ ......

Herr Klus sollte sich zu den vermeintlich wahrheitswidrigen Behauptungen unseres Vorstandes den Wortlaut ("...Ich bin Mitglied der hiesigen Bürgerinitiative Braunkohle-Nein ...") seines eigenen, an Herrn Adam gerichteten Schreibens vom 23. Juni 2005 ansehen ! Außerdem sollte er sich den Panorama-Bericht noch einmal aufmerksam ansehen, in dem er unterhalb seines namens als ehemaliges Mitglied der Bürgerinitiative bezeichnet wird. Diese Bezeichnung ist auch im ► Wortprotokoll des PANORAMA-Berichtes nachzulesen. Da nicht unser Vorstand, sondern allein Herr Klus mit den Reportern von Panorama gesprochen hat, ist auch allein ihm diese wahrheitswidrige Bezeichnung im PANORAMA-Bericht zuzuordnen.

Noch ungeheuerlicher ist aber die Art und Weise des Herrn Klus, im Namen der Bürgerinitiative irgendwelche Schreiben an Bundestagsmitglieder abzufassen, die mit dem Vorstand weder abgesprochen noch von ihm autorisiert waren.

Und der Gipfel der Unverschämtheit war es, hierzu auch noch einen geschäftlichen Briefkopf zu nutzen. Wenn Herr Klus meint, seine geschäftlichen Interessen etablieren und profilieren zu müssen, darf es dies nach unserem Verständnis nicht auf Kosten unserer Bürgerinitiative tun. Derartige Wichtigtuereien und Profilneurosen mag sich Herr Klus im Namen seiner eigenen "Bürgerinitiative" leisten, bei uns ist hierfür kein Raum.


●  Herr Klus behauptet in dem oben abgedruckten Leserbrief, das bereits vor der Gründung des Vereins der Ausschluss von Herrn Pastörs und seinen Gefolgsleuten gefordert wurde ?

Nennen Sie Namen der Personen, auf die Sie sich berufen, Herr Klus, und versuchen Sie nicht, durch das Auslassen derartiger Tatsachen den Eindruck zu erwecken, es seien von Ihnen vor der Vereinsgründung derartige Forderungen erhoben worden. Dies ist nachweislich nicht der Fall gewesen.


● Am 12. September 2005 hat unser Verein in der Lübtheener Hans-Oldag-Halle eine große Podiumsdiskussion zum Thema Braunkohletagebauvorhaben veranstaltet, die von fast 500 Gästen besucht wurde. Herr Klus war nach eigenen Angaben nicht Besucher der Veranstaltung. Statt dessen hat Herr Klus von seinem Wohnort in Leussow aus (!) telefonisch die Polizei in Ludwigslust verständigt, weil es angeblich irgendwelche Übergriffe in oder vor der Halle gegeben habe. Aufgrund dieser bewusst gelogenen  Behauptungen des Herrn Klus ist die Polizei mit drei Streifenwagen sofort zur Hans-Oldag-Halle gefahren, um sich ins von Klus behauptete "Kampfgetümmel" zu werfen, hat dort aber nichts von irgendwelchen Übergriffen bemerkt und ist unverrichteter Dinge wieder abgerückt.

Zu unserer Überraschung tauchte dann in einem Internet-Portal "Blick nach Rechts" bereits am darauf folgenden Tage /13.09.2005) ein Bericht mit dem Titel "Jagdszenen in Lübtheen" auf, in dem behauptet wurde, dass NPD-Mitglieder Journalisten angegriffen und auf deren Autos eingeschlagen hätten, und wonach zwei Mitarbeiter des "Mobilen Beratungsteams" aus Schwerin "unter Polizeischutz zu ihrem Fahrzeug geführt wurden. Auch "die tageszeitung" brachte am 14.09.2005  einen tendenziellen Bericht von unserer Veranstaltung mit dem Titel "Braun auch ohne Kohle", in dem die obigen falschen Vorwürfe in gleicher Weise behauptet wurden.

Vorstandsmitglieder haben sich im Nachgang unserer Veranstaltung vom 12.09.2005 sowohl mit der Polizei Ludwigslust als auch mit den vermeintlich angegriffenen Mitarbeitern des "Mobilen Beratungsteams" über die behaupteten Vorfälle unterhalten. Klare Aussage: es ist nichts vorgefallen, die Berichte waren allesamt gelogen. Welche Journalisten bedroht worden sein sollen, wissen wir bis heute nicht. Mit uns hat darüber niemand gesprochen. Auch die heimische Presse (Sonntags-Blitz, Elbe Express, SVZ) hat ausnahmslos positiv über unsere Veranstaltung berichtet, von irgendwelchen Vorfällen war keine Rede.

Festzuhalten bleibt, dass Ludger Klus dieses miese Spektakel als Drahtzieher für die von ihm unterstützten Presseorgane inszeniert hat. Er hat in Kenntnis dessen, dass ihm keine Übergriffe bekannt waren (es gab keine, zudem war er nicht vor Ort), und somit wider besseres Wissen einen Polizeieinsatz ausgelöst, um den unmittelbar nach der Veranstaltung publizierten Presseberichten "Futter zu verschaffen".


Unser Verein hat seinen Beitritt zum "Bündnis für Demokratie" erklärt und dies in einer ► Presseerklärung vom 29. August 2006 öffentlich bekannt gegeben. Hierzu liegt bereits eine ► Pressemitteilung des Landrates des Landkreises Ludwigslust, Rolf Christiansen vom 5. September 2006, vor, der diese Beitrittserklärung ausdrücklich begrüßt.

Anders Ludger Klus aus Leussow: er bezichtigt den Verein der versuchten Trittbrettfahrerei ! Im Gästebuch des Internetportals der Stadt Lübtheen schreibt Herr Klus am 7. September 2006 dazu folgendes:

Die Nashörner – sie sind unter uns’

Denn Der Vorstand der Lübtheener ‚Bürgerbewegung Braunkohle Nein e.V.’ behauptet neuerdings (SVZ berichtete), dass der Verein, in seinen Reihen Gründungsmitglied und NPD – Spitzenmann, Udo Pastörs, dem 'Bündnis für Demokratie' beigetreten sei. Darüber informiert Kai Hagen aus Vielank, neben Helmut Eggers aus Lübtheen, Vorstandsmitglied des Vereins, zwischenzeitlich den Landrat und die lokale Presse. Dass der Verein den behaupteten Beitritt gegen Ende des Wahlkampfs öffentlichkeitswirksam breittrat mag Zufall sein – wenn man daran glaubt.

Inzwischen ist bestätigt bekannt, dass der Vorstand des Vereins, mit seiner NPD – Gefolgschaft, tatsächlich beim ‚Bündnis für Demokratie’ Trittbrettfahren wollte. Doch die Werber für Demokratie in unserem Land waren wachsam genug, dass zu erkennen: Wer sich in unserem Lande für Demokratie engagieren wolle, so die eindeutige Forderung von Herrn Dr. Jäger (CDU), dem Initiator des 'Bündnis für Demokratie', müsse zunächst in seinen eigenen Reihen für klare Verhältnisse sorgen. Deswegen lehnten Herr Dr. Jäger und seine MitstreiterInnen bereits mit Schreiben vom 15. August 2006, gerichtet an den Vorstand des Vereins, seine Mitwirkung im ‚Bündnis für Demokratie’ ab.

Es bleibt also dabei: ‚Wer mit dem Teufel geht, stinkt nach Schwefel.’ Der Versuch der Herren Vorstände des Vereins, die Ursächlichkeit ihres ‚Geruchsproblem’ durch Etikettenschwindel und Täuschung der Öffentlichkeit zu lösen, ist an den richtig kalibrierten Sensoren im ‚Bündnis für Demokratie’ gescheitert. Das ist gut so.

Was bleibt ist die alte Forderung: Schliessen Sie endlich den NPD – Spitzenkader und seine Gefolgschaft aus. Sorgen Sie für klare Verhältnisse in Ihren eigenen Reihen, anstatt sich mit unterstellten Verdächtigungen und ‚Verfolgungstheorien’ gegen Ihren Verein öffentlich zu beklagen. Darin liegt letztlich die Ursächlichkeit des registrierbaren Misstrauens in den Dörfern, in denen sich BürgerInnen trotz alledem gegen antidemokratische Hetze und ‚rechte Umriebe’ zur Wehr setzen.

Ludger Klus

Herr Klus behauptet wahrheitswidrig, dass "Herr Dr. Jäger und seine MitstreiterInnen bereits mit Schreiben vom 15. August 2006"  die Mitwirkung unseres Vereins im Bündnis für Demokratie abgelehnt habe. Diese Behauptung des Herrn Klus ist schlichtweg gelogen.

Zum einen ist dem Vorstand unseres Vereins kein Schreiben des Dr. Jäger vom 15. August 2006 bekannt, ein solches existiert auch nicht.

Zum anderen begrüßt Dr. Jäger in seinem ► Schreiben an den Vereinsvorstand vom 17. August 2006 die Beitrittserklärung und bedankt sich ausdrücklich für das Signal, die Bündnis-Initiative zu unterstützen. Herr Dr. Jäger weist im dritten Absatz seines Schreibens - inhaltlich zutreffend und von uns unwidersprochen - lediglich darauf hin, dass sich "derjenige, der sich für Demokratie und Toleranz in unserem Lande engagiert, in seinen eigenen Reihen dazu beitragen muss, dass Positionen und Personen sich diesem Ziel verpflichtet sehen."

Mit keinem Wort wird unserem Beitrittsgesuch eine Absage erklärt. Im Gegenteil haben wir für die Beitrittserklärung zum Bündnis für Demokratie bisher viel Zustimmung erhalten.

Warum Herr Klus nachweislich wahrheitswidrige Behauptungen in die Welt setzt, können wir nicht nachvollziehen. Jedenfalls wäre Herr Klus gut beraten, seine infamen Lügen und wahrheitswidrigen Unterstellungen endlich einzustellen, sofern er sich als "Jungpolitiker" und Geschäftsmann nicht gegenüber seinen potentiellen Wählern, sofern es solche geben sollte, und seinen Geschäftskunden dauerhaft unglaubwürdig machen will.

Etikettenschwindel und Täuschung der Öffentlichkeit ? Nicht von uns, sondern von Ihnen, Herr Klus !


Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit, Herr Klus ?

Wie Sie in Ihrem Leserbrief richtig anmerken, ist das Gedächtnis der "Griesen Gegend" nicht kurz. Zumindest nicht so kurz, um die Schäbigkeit und die mangelnde Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit Ihres politisch-ideologisch bestimmten Verhaltens zu erkennen oder zu vergessen. Ihre Ergebnisse bei der Kommunalwahl M-V vom 17. September 2006 haben es nachgewiesen (siehe unten !)

Es gibt keinen Grund, unseren Verein, unsere Mitglieder und / oder den Vereinsvorstand in irgendeine Täterrolle zu drängen. Wir mogeln uns nicht in eine Opferrolle. Wir "öffnen den Nazis und deren Nazigefolgeschaft auch nicht klammheimlich irgendwelche Hintertüren" und betreiben keine "Wehklägerei".

Wir sind ein Verein mit über 170 Mitgliedern, der nachdrücklich, aufopferungsvoll und mit großer Präsenz in der Bevölkerung, in der Politik und den Medien gegen den geplanten Braunkohletagebau in der Griesen Gegend kämpft.

Herr Klus hat mit seiner privaten Drei-Personen-Bürgerinitiative (sind es überhaupt noch Drei, Herr Klus ?) im Kampf gegen das Braunkohletagebauvorhaben bisher nichts bewegt. Die private "Bürgerinitiative" von Herrn Klus", die ohne Bürger und deren Unterstützung auskommt, hat bisher weder die Öffentlichkeit wachgerüttelt noch sonst etwas Verwertbares im Kampf gegen das geplante  Braunkohletagebauvorhaben beigetragen.

Die Bürgerinitiative des Herrn Klus ist so privat, dass sie von niemanden wahrgenommen wird. Eindrucksvoll belegt wird dies durch das inhaltlich nahezu vollkommen "leere" ►Internetportal des Herrn Klus, das weder in der Rubrik "Aktuelles" noch in der Rubrik "Archiv" irgendwelche eigenen Inhalte zur Braunkohlethematik vorhält. Die "Bürgerinitiative" des Herrn Klus ist tatsächlich lediglich ein "Spielball" eines politisch-ideologisch verblendeten Einzelnen, der krampfhaft und mit zweifelhaften Mitteln versucht, sich unter dem Deckmantel dieser "privaten Bürgerinitiative" als "Jungpolitiker" seiner Partei "Bündnis90/Die Grünen", aber auch als selbständiger Unternehmer in der Region der Griesen Gegend zu etablieren.

Herr Klus beschränkt seine Energie leider darauf, diejenigen zu beleidigen, zu diffamieren und anzugreifen, die sich aktiv, ernsthaft und nachhaltig gegen den Braunkohletagebau zur Wehr setzen. Her Klus wird nicht müde, gegen unseren Verein in Leserbriefen, medialen Gästebüchern sowie Zeitungs- und Fernsehberichten zu hetzen, in dem er den Verein - wider besseres Wissen - in eine politische rechte Ecke zu stellen versucht. Und dies allein wegen der Mitgliedschaft eines NPD-Mitgliedes in unserem Verein.

Hierbei stellt sich die Frage, was Herrn Klus das Recht gibt, über andere Personen zu urteilen, ohne sie zu kennen oder mit ihnen gesprochen zu haben. Gesprächsangebote des Vereinsvorstandes an Herrn Klus hat dieser bisher zurückgewiesen, er wolle lediglich mit einzelnen Vereinsmitgliedern sprechen. Gehört dies zur Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit, die Herr Klus für sein Handeln zur Schau zu stellen versucht ?

Herr Klus, bezeichnen wir Ihre "private Bürgerinitiative" als linksextremistisch ? Kümmern wir uns darum, warum Sie "Mitgliedsbeiträge", die von Ihrer "privaten Bürgerinitiative" vereinnahmt werden, einem Verein "Klima21" e.V. zuwenden ? Hat dies etwas mit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit zu tun ?

Wenn Personen wie Ludger Klus die "Klasse" der aktuellen Politikergeneration repräsentieren, die wortreich für Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit werben, tatsächlich dies aber nicht zur Prämisse eigenen Handelns zu machen bereit sind, darf man sich nicht wundern, wenn zukünftig extremistische Parteien und Gruppierungen auf Kosten der etablierten Parteien an Zulauf und Akzeptanz in der Bevölkerung gewinnen. Es sind Leute wie Ludger Klus, die für einen Zulauf der Bürger zu extremistischen Parteien und deren Erstarken in der politischen Landschaft verantwortlich sind.

Herr Klus, um es mit dem Slogan Ihrer "privaten Bürgerinitiative" zu sagen: "Don't be a fossil" - Sie sollten sich schämen !

"Bürgerbewegung Braunkohle-Nein" e.V. - Der Vereinsvorstand


Zu den obigen Tatsachen und Vorwürfen hat Herr Klus inzwischen - sehr rudimentär - Stellung genommen ► Stellungnahme des Ludger Klus


Aktuell: Wahlergebnisse des Ludger Klus bei der Landtagswahl M-V vom 17. September 2006

In seinem Wahlkreis 18 hat Ludger Klus für seine Partei Bündnis90/Die Grünen bei 35.375 Wahlberechtigten 577 Erststimmen (2,6 %) und 533 Zweitstimmen (2,4 %) errungen.

Mit diesem Ergebnis liegen die Grünen im Wahlkreis 18 deutlich unter dem Landesdurchschnitt M-V, in dem die Grünen immerhin 3,3 % der Erststimmen und 3,4 % der Zweitstimmen erhielten.

Für eine Partei, die im vom Braunkohletagebau bedrohten Landkreis Ludwigslust vorrangig für die "Bewahrung und Sicherung der Umwelt" und eine "umweltgerechtere Lebens- und Wirtschaftsweise" eintritt, sind die Wahlergebnisse im Landkreis Ludwigslust ein beeindruckend miserables Wahlergebnis.

Vielleicht hätte sich Ludger Klus als Direktkandidat der Bündnis90/Grünen dafür einsetzen sollen, dass im Wahlprogramm seiner Partei die Abwendung des Braunkohletagebaus aufgenommen wird. Alle anderen Parteien haben dies schließlich auch geschafft, nur die Grünen haben dies nach Aussage ihrer Spitzenkandidatin, Frau Seemann-Katz, "vergessen" [► Pressemitteilung vom 14.09.2006]. Aber durch dieses Wahlergebnis bleibt uns in Mecklenburg-Vorpommern wenigstens ein Landtagsabgeordneter namens Ludger Klus erspart.

Eine Frage muss aber erlaubt sein: was haben die Grünen in der Zeit des Wahlkampfes, in der sich die anderen Parteien um die Gunst der Wähler bemüht haben, eigentlich gemacht ? Jedenfalls keinen Wahlkampf, wenn sie so wichtige Themen wie die bevorstehende Umweltzerstörung der Griesen Gegend durch einen drohenden Braunkohletagebau der MIBRAG nicht thematisieren, sondern vergessen ...

Das Ergebnis aus dem Wahlkreis 18 wird noch getoppt, schaut man sich das Wahlergebnis der Bündnis90/Grünen in Ludger Klus' Wohnort Leussow (Wahlkreis 19) an: dort erhielten die Grünen ganze 2 !!! (in Worten: zwei) Erststimmen und, immerhin, 4 Zweitstimmen.

Offenkundig haben in Leussow niemand außer Ludger Klus und einer weiteren Person, möglicherweise seiner Ehefrau (?), dem Direktkandidaten in diesem Wahlkreis, Hedo Holland, etwas zugetraut. Oder sollte am Ende nicht einmal Ludger Klus seinen Parteifreund gewählt haben ? Gut, dass es bei diesen Spekulationen in Deutschland das Wahlgeheimnis gibt, ansonsten könnte es für den einen oder anderen schnell peinlich werden.


Stellungnahme des Ludger Klus
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