Braunkohle-Nein e.V.

Verein tritt "Bündnis für Demokratie" bei

 

Pressemeldung ++ Pressemitteilung des Vereins Braunkohle-Nein e.V. ++ Pressemeldung

vom 29.08.2006

 

 

Verein Braunkohle-Nein e.V. tritt „Bündnis für Demokratie“ bei

 

Im Dezember letzten Jahres hat sich in unserem Land ein Bündnis aus Vereinen und Initiativen gebildet, das sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz engagiert. Die in diesem „Bündnis für Demokratie“ vertretenen Gruppen und Parteien wollen mit dazu beitragen, dass die Menschen in unserem Land erkennen, dass Extremismus und Populismus keine Lösung für die Probleme unseres Landes Mecklenburg / Vorpommern sind.

 

Um ein klares Zeichen zu setzen, schließt sich der Verein „Bürgerbewegung Braunkohle-Nein“ e.V.  dem „Bündnis für Demokratie“ an. Wir wollen damit deutlich machen, dass wir als Verein den demokratiefeindlichen Rechtstendenzen in unserem Land entgegentreten. „Personen mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Tendenzen wollen wir kein Forum bieten“, erklärt der Vorstand des Vereins. Es muss endlich Schluss sein mit den vielfältigen Unterstellungen und Anfeindungen, mit denen wir als Verein in den vergangenen Monaten konfrontiert wurden. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der es sich laut Satzung zum Ziel gemacht hat, die gesunden Lebensbedingungen und die Lebensqualität in der Griesen Gegend durch die Verhinderung eines Diatomeen-/Braunkohletagebaus im Landkreis Ludwigslust zu erhalten. Dafür treten wir mit unseren Aktivitäten ein und fühlen uns hierbei der Demokratie verpflichtet. Aus diesem Grunde ist es ein nur allzu verständlicher Schritt, dass wir eine Initiative wie das „Bündnis für Demokratie“ aktiv unterstützen wollen.

 

Das Ansehen des Vereins erlangte durch die Mitgliedschaft eines exponierten Funktionsträgers einer rechtsextremen Partei erheblichen Imageschaden, der nach Meinung vieler Mitglieder nicht mehr hingenommen werden darf. Der Verein „Braunkohle–Nein“ e.V. bereitet daher einen Ausschluss vor, da der wiederholten Bitte auf freiwilligen Austritt nicht entsprochen wurde. „Letztendlich ist die Zugehörigkeit von Mitgliedern extremistischer Organisationen ohnehin aufgrund unseres beschlossenen Beitritts zum „Bündnis für Demokratie“ prinzipiell nicht mehr möglich“, erklärt der Vorstand, „Eine Änderung der Satzung und der Aufnahmebedingungen wird unseren eindeutigen Willen unterstreichen.“

 

Vorstand Verein Braunkohle-Nein

29.08.06

 


 

(veröffentlicht unter anderem im Hagenower Kreisblatt und im Ludwigsluster Tageblatt am 30.08.2006)

 

Absage an Extremisten

Verein „Braunkohle – Nein“ tritt Bündnis für Demokratie bei

Lübtheen (anbo) Der Verein „Bürgerbewegung Braunkohle – Nein“ e.V. tritt dem landesweiten „Bündnis für Demokratie“ bei. Das kündigte der Vereinsvorstand gestern an. Zudem soll eine Vereinsmitgliedschaft von Angehörigen rechtsextremer Organisationen und Parteien künftig nicht mehr möglich sein. Wegen der Mitgliedschaft von NPD-Angehörigen und Anhängern dieser Partei war die Bürgerbewegung wiederholt in die Kritik geraten.

Das im Dezember 2005 gegründete „Bündnis für Demokratie“ von Vereinen, Initiativen und Parteien engagiert sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz, um aufzuzeigen, dass Extremismus und Populismus keine Lösung für Probleme im Land sind. Dem schließt sich nun auch der in der Griesen Gegend engagierte Verein „Braunkohle-Nein“ e.V. an.

„Wir wollen damit deutlich machen, dass wir als Verein den demokratiefeindlichen Rechtstendenzen in unserem Land entgegentreten“, heißt es in einer Mitteilung des Vereinsvorstandes. „Personen mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Tendenzen wollen wir kein Forum bieten. Es muss endlich Schluss sein mit den vielfältigen Unterstellungen und Anfeindungen, mit denen wir als Verein in den vergangenen Monaten konfrontiert wurden.“

„Braunkohle – Nein“ sei ein gemeinnütziger Verein, heißt es weiter, der es sich zum Ziel gemacht habe, die gesunden Lebensbedingungen und die Lebensqualität in der Griesen Gegend durch die Verhinderung eines Braunkohletagebaus im Landkreis Ludwigslust zu erhalten. „Dafür treten wir mit unseren Aktivitäten ein und fühlen uns hierbei der Demokratie verpflichtet. Aus diesem Grunde ist es ein nur allzu verständlicher Schritt, dass wir eine Initiative wie das ,Bündnis für Demokratie’ aktiv unterstützen wollen.“

Insbesondere habe das Ansehen von „ Braunkohle – Nein“ erheblichen Schaden genommen durch die Mitgliedschaft eines führenden Funktionsträgers einer rechtsextremen Partei, teilt der Vorstand mit. Der Verein bereite daher einen Ausschluss vor, da der wiederholten Bitte auf freiwilligen Austritt nicht entsprochen worden sei. „Letztendlich ist die Zugehörigkeit von Mitgliedern extremistischer Organisationen ohnehin aufgrund unseres beschlossenen Beitritts zum ,Bündnis für Demokratie’ prinzipiell nicht mehr möglich“, erklärt der Vorstand. „Eine Änderung der Satzung und der Aufnahmebedingungen wird unseren eindeutigen Willen unterstreichen.“

 

 

► zurück zur Seite "Aktuelles"